Trier hat in den letzten Jahren viel investiert in den Ausbau der Kita-Plätze und sogar im letzten November die Umsetzung der erweiterten Öffnungszeiten von 6 bis 20 Uhr beschlossen. Dies ist ein Verdienst der SPD-Fraktion, die immer wieder auf Missstände bei der Kinderbetreuung hinweist und politische Maßnahmen zur Behebung in die Ratsarbeit einbringt.

Neuerdings mehren sich Hinweise auf fehlende Kita-Plätze bei den 2-3jährigen. Die hohe Geburtenrate und der trotz der großen Anstrengungen der Stadt immer noch nicht ausreichende Kita-Platz-Ausbau führen zu diesem Engpass. Deshalb möchten wir wissen, welche Maßnahmen die Stadtverwaltung ergreift, um trotzdem den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für die Trierer Familien umzusetzen. Wir fordern, die Anstrengungen nicht einzuschränken wie andere Fraktionen im Rat, sondern vielmehr, noch mehr Mittel in den Kita-Platzausbau zu stecken, damit auch in den nächsten Jahren Trier das Label Familienfreundliche Stadt behalten kann. Konkret sind aus unserer Sicht mindestens 650 neue Plätze notwendig, für deren Ausbau auch im städtischen Haushalt ausreichend Mittel veranschlagt werden müssten. Eine Maßnahme, die von der Mehrheit bei den letzten Haushaltsberatungen abgelehnt worden ist. Einem drohenden Notstand bei den Kita-Plätzen können wir nur mit mehr, auch finanziellen Anstrengungen begegnen. Dafür setzen wir uns auch weiterhin im Rat ein.

Tamara Breitbach, familienpolitische Sprecherin