Mit Bestürzung haben wir von der Tatsache erfahren, dass die Baumängel, die nun beim Exhaus zutage traten, zur Schließung geführt haben. Das Exhaus ist unersetzbar. Wir stehen als Fraktion aus Überzeugung zu der wichtigen Arbeit. Wir anerkennen aber die schnelle Entscheidung der Verwaltung, die dem Wohl der Beschäftigten und Mitarbeiter*innen des Exhauses und der Besucher*innen allererste Priorität einräumt. Es ist wichtig, dass wir uns nun die Zeit nehmen, mit der Sanierung eingehend zu beschäftigen. Gleichwohl sollten wir für die Zukunft daraus die Lehre ziehen, dass es dringend erforderlich ist, dass die Stadt zum einen zwar die Planung und die Steuerung bei Baumaßnahmen in der Hand hält, allerdings sollte dies von Externen begleitet werden. Ebenso fordern wir an dieser Stelle eine baubegleitende Kommission „Exhaus“, der neben Bau-Expert*innen auch Vertreter*innen der Ratsfraktionen angehören. Diese Kommission sollte als Teil des Steuerungsmanagements der Stadt Trier fungieren; nur so sind Politik und Entscheidungsträger*innen immer informiert.  

Selbstverständlich wird durch diese unvorhergesehenen Entwicklungen die Sanierung des Theaters nicht tangiert; die Finanzierung erfolgt aus jeweils unterschiedlichen Mitteln.

Foto: Wikipedia – Urheber: Stefan Kühn